Impressionen "Unser Projekt"

Großer Zuspruch für Quartiers-Projekt in Ihmert

 

© Bericht mit freundlicher Genehmigung des IKZ

 

IHMERT.  Der Förderkreis der evangelische Kirchengemeinde Ihmert ist gegründet. Jetzt beginnt die Suche nach Mitgliedern und Sponsoren.

Ein neuer Förderkreis „Kirche im Quartier am Haßberg“ soll die Erweiterung der Ihmerter Kirche um ein Foyer als Treffpunkt für alle Bürger und die Neugestaltung der Außenanlagen zu einem intergenerativen Platz unterstützen. Die Gründung erfolgte jetzt in einer Zoom-Konferenz per Internet.

Gerne hätte die evangelische Kirchengemeinde ihre Pläne in einer großen Versammlung vorgestellt, doch in der Corona-Pandemie ist nicht absehbar, wann dies wieder möglich sein wird. Zentrales Projekt ist die Erweiterung der Kirche um einen Anbau (wir berichteten). Wo sich heute der durch die marode Bruchsteinmauer aufgeschüttete Vorplatz befindet, soll für 1,1 Millionen Euro ein gläserner „Quartiersraum“ als Treffpunkt entstehen. Über einen Fahrstuhl wird das Kirchenschiff barrierefrei erreichbar. Einen mit 200.000 Euro dotierten „TeamGeist-Preis“ hatte die Gemeinde bereits erhalten. Das Projekt hat auch die Stiftung Wohlfahrtspflege überzeugt, die 552.100 Euro bewilligt hat.

Planungen durch Architekten beginnen

Jetzt können Architekten und Fachingenieure mit der Detailplanung beauftragt werden. Möglichst im Sommer soll der Bauantrag gestellt werden, um Ende 2021/Anfang 2022 mit dem Bau beginnen zu können. Einen großen Anteil der Restfinanzierung tragen Gemeinde und Kirchenkreis, doch noch fehlen rund 100.000 Euro. Durch Förderer und Spenden sollen sie aufgebracht werden.

Durch die Genehmigung der Fördermittel drängt nun die Zeit, so dass der Förderkreis per Videokonferenz ins Leben gerufen worden ist. „Es ist ein ganz wunderbares Gefühl, die Freude mit allen zu teilen“, sagte Pfarrerin Gaby Bach zur Eröffnung der Konferenz. Nach der Berichterstattung über das Projekt und einem Infobrief an alle Gemeindeglieder habe es viele positive Reaktionen und wunderbare Begegnungen gegeben. „Der Zuspruch hat beeindruckt“ freute sich auch Kirchmeisterin Heidrun Brucke. Diesen Zuspruch möchte die Kirchengemeinde nun im Förderkreis bündeln und fördern.

Bürgermeister ist Schirmherr des Projekts

Es wurde bewusst kein neuer Verein gegründet, sondern eine „rechtlich unselbstständige Einrichtung“ der Kirchengemeinde Ihmert. Die 14 Teilnehmer der Konferenz beschlossen die Gründung des Förderkreises. Werner Sülberg als Versammlungsleiter übernahm die Beschlussfassung zur Ordnung des Förderkreises. Den Beirat bilden Kirchmeisterin Heidrun Brucke als Vertreterin des Presbyteriums, Jochen Koch und Ralf Engel als Förderkreis-Mitglieder. Die Werbung von Mitgliedern und Sponsoren sowie die Suche von Partnern für Fundraising-Projekte gehören zur wichtigsten Aufgabe des Förderkreises.

„Jeder Euro, jedes Mitglied zählt“, betonte Bürgermeister Christian Schweitzer, der als Schirmherr an der Gründungsversammlung teilnahm. „Die Möglichkeiten für die Gemeinschaft sind sehr groß. Es kann ein echtes Erfolgsprojekt werden, für die Kirche, die Dorfgemeinschaft und die Stadt“, sagte Christian Schweitzer.